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Wir lernen ständig von unseren Mandanten und aus deren Erfahrungen und sind immer wieder erstaunt, wie einfallsreich, ja teilweise machiavellistisch im Berufsleben vorgegangen wird – ohne Rücksicht und Anstand.

Das motiviert uns täglich neu, für Sie da zu sein.

Hier teilen wir unsere Erkenntnisse mit Ihnen.

Kostenlose Einschätzung

Wenn der Job das Leben war – und plötzlich nicht mehr ist

Eine Job-Krise – Kündigung, Freistellung oder Versetzung – trifft insbesondere diejenigen hart, die sich zu einem großen Teil über ihren Job definieren und ihren Platz im Leben daraus ableiten.
Wer sich über Leistung, Verantwortung und berufliche Zugehörigkeit identifiziert, erlebt den Verlust von Struktur, Einfluss und Anerkennung besonders schmerzhaft.
Die Krise greift nicht nur in den Arbeitsalltag ein, sondern erschüttert oft das gesamte Lebensgefüge – weil Freizeit, Beziehungen und persönliche Entwicklung dem Beruf lange nachgeordnet waren.
Was bleibt, ist ein Gefühl von Stillstand und Kontrollverlust, verstärkt durch die Ungewissheit: Wie lange dauert das? Und was kommt danach?

Hier fehlen meist die richtigen Ansprechpartner im beruflichen und privaten Umfeld: Kollegen gegenüber sollte man sich eher bedeckt halten, da einem stets unterstellt wird, genug zur Krise beigetragen zu haben und Ihr Verlust könnte deren Gewinn sein. Freunden und Verwandten fehlt meist der inhaltliche Zugang und nach kurzer Zeit auch das Interesse an Ihrem Problem. Anwälte konzentrieren sich auf das Gerichtsverfahren und die Schriftsätze und Coaches wollen, dass Sie atmen und über Ihre Gefühle sprechen.

Wir verfolgen einen anderen Ansatz und decken Ihr gesamtes Themenspektrum ab, vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Einschätzung.

Die Luft wird dünner - was Sie vorbereiten sollten

Die Einschläge kommen näher – entweder verschwinden einzelne Kollegen plötzlich von der Bildfläche oder eine strukturelle Änderung muss für einen Personalabbau herhalten.

Spätestens jetzt sollten Sie alle relevanten Unterlagen für ein späteres Gerichtsverfahren sammeln und an einem sicheren Ort aufbewahren, so lange Sie noch Zugang zu diesen Informationen haben. Auch Protokolle, die Sie offiziell oder aus dem Gedächtnis schreiben sind hilfreich.

Wir sagen Ihnen, welche Unterlagen in Ihrem Fall relevant und nützlich sind, vereinbaren Sie einen Termin für eine kostenlose Einschätzung.

Machtspiel oder Mobbing?

Nicht jeder Konflikt ist Mobbing – aber viele Grenzüberschreitungen laufen unter dem Radar. Führungskräfte geraten dabei nicht selten ins Visier: als Projektbremse, Loyalitätsproblem oder unbequemes Gesicht. Und oft beginnt es schleichend: Eine Beförderung wird plötzlich verzögert. Meetings finden ohne Einladung statt. Informationen versickern – bis man selbst das Gefühl hat, nicht mehr dazuzugehören.

Solche Prozesse sind schwer zu greifen, denn sie verlaufen selten offen. Was auf den ersten Blick wie eine normale Konfliktdynamik aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als strukturelle Ausgrenzung. Führungskräfte stehen dabei oft besonders isoliert da: Keine greifbaren Beweise, wenig Rückhalt, hoher Erwartungsdruck. Wer in der Verantwortung steht, soll funktionieren – nicht klagen.

Hinzu kommt: Je subtiler das Vorgehen, desto schwieriger ist es, sich klar zu positionieren. Ein ironischer Kommentar, ein zögerlicher Blick, ein Projektverlust – alles zu klein, um sich zu wehren. Und doch zu viel, um normal weiterzuarbeiten.

In dieser Situation braucht es keine schnellen Ratschläge, sondern eine Strategie:

Dokumentation, Gesprächsvorbereitung, externer Sparringpartner – all das hilft, Klarheit zu gewinnen und Optionen zu entwickeln. Denn eines ist klar: Wer zu lange wartet, verliert nicht nur Einfluss, sondern auch Selbstachtung. Spätestens dann ist professionelle Unterstützung kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Abfindung - die Lösung mit dem Haken

Ob freiwillig oder erzwungen – wenn der Trennungsprozess beginnt, bleibt wenig Raum für strategische Überlegungen und emotionslose Entscheidungen. Und doch macht genau dies jetzt den Unterschied. Denn was wie ein rein juristischer oder finanzieller Vorgang erscheint, ist in Wahrheit oft ein massiver Identitätsbruch. Wer lange geführt hat, wer Teams aufgebaut und Verantwortung getragen hat, verliert nicht einfach nur einen Job – sondern häufig auch ein Stück seines Selbstverständnisses.

Die häufigste Reaktion: funktionieren, verhandeln, schnell weiter. Doch dieser Reflex rächt sich. Viele akzeptieren vorschnell Angebote, lassen sich zu Kommentaren hinreißen oder unterschätzen die Dynamik des Machtverlustes.

Eine Abfindung ist keine Lösung, sondern ein Werkzeug. Richtig eingesetzt, schafft sie Luft für den nächsten Schritt – falsch verhandelt, wird sie zur Kränkung mit Preisschild.

Deshalb gilt: In der Trennung professionell bleiben, aber nicht passiv. Wer strategisch denkt, bereitet Exit-Optionen vor, sichert interne Verbündete und stellt gezielte Fragen – statt sich treiben zu lassen. Die Kombination aus juristischer Beratung und karrierestrategischem Sparring kann dabei den Unterschied machen zwischen kontrolliertem Übergang und persönlichem Absturz.

Und spätestens nach der Einigung beginnt die eigentliche Arbeit: das Wiederfinden von Klarheit, Richtung und Haltung. Wer diesen Prozess bewusst angeht, startet nicht bei null – sondern mit Vorsprung.

Wenn alles geregelt scheint – und die Krise trotzdem nachwirkt

„Es ist ja längst vorbei.“ Diesen Satz hören wir oft – von Menschen, die eine berufliche Krise vermeintlich hinter sich haben. Die Kündigung ist erfolgt, das neue Angebot angenommen, der Kalender wieder voll. Und doch bleibt ein ungutes Gefühl zurück. Entstanden aus Enttäuschung und Stress.

Das liegt nicht an mangelnder Dankbarkeit oder fehlender Leistungsbereitschaft, sondern an der unterschätzten Verarbeitungszeit beruflicher Erschütterungen. Gerade Arbeitnehmer, die lange auf Funktion, Kontrolle und Professionalität gesetzt haben, erleben nach der Krise oft ein Vakuum. Weil es keine Sprache dafür gibt. Und weil Leistung nicht verarbeitet – sondern nur überdeckt.

Besonders gefährlich: der gesellschaftliche Druck zur schnellen Normalität. Wer „neu durchstartet“, darf nicht zweifeln. Wer eine neue Rolle annimmt, sollte idealerweise „sofort wirken“. Doch innere Stabilität entsteht nicht durch Reibungslosigkeit, sondern durch Verarbeitung. Wer sich selbst nicht die Erlaubnis gibt, zu reflektieren, nimmt die alte Krise mit in die neue Verantwortung – oft unbewusst.

Deshalb ist professionelle Begleitung nach einer Krise kein Zeichen von Schwäche, sondern von Souveränität. Wer aufarbeitet, erkennt Muster, gewinnt Abstand und kann neu entscheiden. Nicht aus Trotz oder Angst – sondern mit klarem Blick. Und genau dieser Blick ist es, der in der nächsten Krise den Unterschied machen wird.

 

Steuerschaden einfordern

Wenn Sie gegen eine Kündigung klagen, werden meist gleichzeitig auch die ausgebliebenen Gehaltszahlungen eingefordert. Sollten Ihre Ansprüche in einem späteren Steuerjahr ausgezahlt werden, als Sie fällig waren, weil das Verfahren sich über den Jahreswechsel erstreckt und Sie noch parallel in einem neuen Job gearbeitet haben, erhalten Sie Ihre nachgezahlten Gehälter automatisch in Lohnsteuerklasse 6 und Sie bezahlen viel zu hohe Einkommensteuer. Diese können Sie leider nicht über die Einkommensteuererklärung geltend machen sondern Sie müssen diesen Steuerschaden gerichtlich gegenüber Ihrem ehemaligen Arbeitgeber geltend machen, berechnen und nachweisen.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass die wenigsten Steuerberater fachlich und inhaltlich in der Lage sind, diese Berechnung für Sie zu erstellen.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne und stellen bewährte Berechnungsunterlagen zur Verfügung.

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